s Lab – gemeinsam die Bank der Zukunft gestalten

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Sie haben innovative Ideen und wissen, welche Produkte und Services Ihr Geldleben erleichtern könnten? s Lab, die neue Cocreation-Plattform der Erste Bank und Sparkasse, bietet aktiven Kundinnen und Kunden ein Forum, auf dem Sie mit uns gemeinsam über die Bank der Zukunft diskutieren.

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Stammleser dieses Blogs wissen, dass wir großen Wert auf Ihr Feedback und Ihre Vorschläge legen. In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben unsere Gastautoren bei verschiedenen Testrunden unsere mobilen Applikationen und verschiedene Online-Banking-Services genau getestet und tolle Ideen für die Weiterentwicklung geliefert.

Wir freuen uns, Sie ab sofort im s Lab willkommen zu heißen: hier finden Sie Diskussionen zu aktuellen Projekten und können uns jederzeit Ideen und Vorschläge mitteilen, die dann in weiterer Folge von unseren Experten auf Realisierbarkeit geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden.

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Neu: Die Quickcheck-App

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Unsere Kunden schätzen die durchdachte Bedienung und die zahlreichen Funktionen unserer netbanking-App – ab sofort ergänzt eine neue Applikation unser Portfolio: die QuickCheck-App bietet Ihnen superschnellen Überblick über Ihre Konten und Kreditkarten.

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Der Einstieg funktioniert mittels netbanking-login oder jetzt neu auch via easy access, so hat man mit nur einem Fingertipp alles im Überblick – zum Beispiel:

  • Checken Sie unterwegs mit einem Klick Ihren Kontostand – praktisch, wenn Sie sich rasch vergewissern wollen, ob eine Ausgabe momentan leistbar ist.
  • Jederzeit erfahren, wann Geld kommt – lassen Sie sich mit dem Watchdog per Push-Mitteilung über Eingänge auf Ihrem Konto informieren, ohne ständig nachsehen zu müssen.
  • Gute Freunde, strenge Rechnung. Jederzeit wissen, wer Ihnen wie viel schuldet – mit der Friendbank.

Die neue QuickCheck-App ist verfügbar für iOS und Android Geräte – wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem schnellsten Überblick übers modernste Konto!

Personal Finanz Manager: Test beendet

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Die Testrunde zum Personal Finanz-Manager ist beendet – wir bedanken uns bei unseren Testerinnen und Testern für die tollen und ausführlichen Beiträge und für das durchwegs positive Feedback zum PFM!

Natürlich entwickeln wir unser System stetig weiter und freuen uns schon jetzt auf ein baldiges Update, bei dem wir die im Zuge dieser Testrunde gesammelten Verbesserungsvorschläge berücksichtigen werden.

Analyse Personal Finanz Manager

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Als ich mich bei meinem Online Bankin eingeloggt habe, hab ich sofort gesehen, dass etwas neu ist – nämlich der Personal Finanz Manager. Das machte mich neugierig und ich las alles durch und wollte den Manager dann auch unbedingt ausprobieren. Ich musste den TAC eingeben um fortzufahren.

TAC eingegeben, auf weiter geklickt und siehe da, die Einnahmen / Ausgaben der letzten 3 Monate wurden berechnet.

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Hier ist mir aufgefallen, dass man neben dem Tortendiagramm auch das Balkendiagramm wählen kann, je nachdem, was einem lieber ist. Es werden die Einnahmen und die Ausgaben gegenübergestellt und auch zusammengefasst (also Einnahmen + Ausgaben).

Aber nicht nur die Einnahmen/Ausgaben der letzten 3 Monate kann man in die Analyse mit hineinnehmen – siehe untenstehende Grafik:

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Man kann jedoch nicht nur den Zeitraum auswählen, sondern auch welche Konten zur Analyse herangezogen werden. Da ich keine Kreditkarte besitze, wird nur mein Girokonto zur Analyse herangezogen!

Die eingehenden und abgehenden Beträge werden verschiedenen Kategorien zugeteilt wie beispielsweise Bildung, Wohnen & Energie, Urlaub & Reisen usw.

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Ob die Einnahmen regelmäßig sind, wird auch in einer eigenen Kategorie zusammen gefasst – was mir hier aufgefallen ist, dass die Ausgaben hier unbeachtet blieben – man könnte noch eine Kategorie mit den Ausgaben machen, denn Versicherungen sind zB regelmäßige Ausgaben.

Was die Kategorie BETRAG bedeuten soll, bleibt für mich jedoch unklar – ein Filter, der alle Beträge am Konto herausfiltert, den ich eingebe? Hab ich ausprobiert, funktioniert leider nicht. Hat man nun alles ausgefüllt und will man diese Vorlage speichern – geht das natürlich auch unter dem letzten Punkt. Sehr praktisch, da man bei jedem Mal nicht immer alles eintragen muss!

Bei meinem Finanzmanager wurden die Ausgaben und Einnahmen in einer Liste dargestellt, es gibt jedoch auch die Option das in einer Kalenderanzeige darzustellen oder in der Cloud!

Des Weiteren verfügt der Finanz Manager nicht nur über die Analyse von Ein- und Ausgaben, sondern auch eine Vermögensübersicht – wie viel auf meinen Konto Geld ist. Auch der Button ICH SCHULDE scheint hier auf. Finde ich eine tolle Idee, denn so hat man wirklich ALLES im Auge!

BENUTZERFREUNDLICHKEIT: Finde ich persönlich wirklich top! Der Finanz Manager ist sehr leicht zu bedienen, man findet alles auf die Schnelle, da es nicht zu viel Funktionen gibt!

Vermisste Funktion: Wie gesagt, vielleicht noch einbauen, die Kategorie mit den regelmäßigen/unregelmäßigen Ausgaben! Ansonsten wurde meiner Meinung nach alles berrücksichtigt, was man für eine gute Analyse braucht. Eine weitere Funktion, die man eventuell einplanen könnte wäre, dass man einen gewissen Wert in einer Kategorie wie beispielsweise Online Shopping nicht überschreiten darf.

Automatische Zuordnung von Ausgaben: Bei einigen funktionierte die Zuordnung zu den Kategorien und diese waren auch richtig. Bei vielen jedoch war ein Fragezeichen und es konnte zu keiner Kategorie zugeordnet werden!

FAZIT:

Ich finde den Finanz Manger für Leute, die hauptsächlich ihre Einnahmen / Ausgaben über die Bank bzw. Bankomat Karte machen, genial! Man behält alles im Blick und kann auch mit den netten Features einiges machen. Eine wirklich tolle Alternative für das manuell geführte Haushaltsbuch. Doch für Leute, die ihre Geschäfte nicht hauptsächlich über die Bankomatkarte abwickeln, kommt der Finanz Manager wohl eher nicht in Frage.

Ich werde auf jeden Fall den Manager weiterhin benutzen – der lästige Papierkram (Haushaltsbuch) ist nun endlich Geschichte :-)

Bugs gefunden – Regeln ?

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Beim heutigen Testen des Finanzmanagers ist mir noch aufgefallen, dass die Zeitraumeinstellung von 12 Monaten nicht funktioniert. Bis 6  Monate funktioniert alles gut, jedoch bei der Auswahl der 12 Monate werden nur 7 Monate angezeigt?!

Habe mich heute auch mit den Regeln beschäftigt, da ich mir bestimmte Umsätze eigens sortieren wollte, um zu sehen was die Jahressumme ausmacht. Habe aber nicht wirklich raus gefunden, wie die Regeln funktionieren bzw. was ich mit den Regeln eigentlich machen kann.  Und was man unbedingt beachten mus: Regeln muss man 2 mal speichern, damit diese nicht verloren gehen.

Werde mich in den nächsten Tagen nochmal mit den Regeln beschäftigen, da ich unbedingt raus finden will, wofür Regeln da sind ;-).

 

Finanzmanager oder grafische Finanzübersicht

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Ich habe nun einige Tage den Finanzmanager getestet und war auf den ersten Blick begeistert, wie gut die bereits voreingestellte Kategorisierung funktioniert. Ein, zwei Regeln dazu gebastelt und mein Finanz- und Konsumbericht ist perfekt. Wie in den bereits erstellten Blogs sieht man sehr gut, wie flexibel und einfach die Berichterstellung ist. Die Navigation und das Design ist recht einfach, und ich denke, jeder Netbanking User wird in der Lage sein, den Finanzmanager zu bedienen.

Ich persönlich mache zusammen mit meinem Mann jedes Monat einen groben Budget-Plan für unseren Haushalt. Daher fehlt mir, bei genauerer und längerer Betrachtung des Finanzmanagers, eine mir wichtige Funktion, die ich mit “Manager” bzw. “Management” verbinde. Nämlich die Planung.

Es wäre sehr hilfreich, wenn man für die verschiedenen Kategorien eine Art Planung erstellen könnte. Ein Beispiel wäre die Eingabemöglichkeit eines monatlichen persönlichen Grenzwertes bzw. maximalen Betrages für Bekleidung. Dann dazu noch eine automatische SMS oder eine automatische E-Mail bei Überschreitung des Grenzwertes und der Finanzmanager ist ein richtiger “Manager” und nahezu perfekt.

Der Private Finanz Manager – Jeden Tag Neues

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Hallo lieber Beobachter dieses Blogs,

in meinem letzten Artikel habe ich eine Funktion vermisst, von der ich dachte dass sie gar nicht existiert. Diese Annahme war schlichtweg FALSCH. Nach ein paar Tagen Spielerei mit dem neuen Finanztool bin auch ich darauf gekommen, wie man Einnahmen/Ausgaben Kategorisiert anzeigen lassen kann. Also mit vielen bunten Ecken im Diagramm, wobei jeder Teilkreis bzw. jede Farbe im Balkendiagramm eine andere Ausgabe darstellt.

Das wurde so einfach und intuitiv gelöst, dass ich es zuerst gar nicht finden konnte, da ich vermutete, es wäre über ein extra Menü zugänglich. Dabei kann man sich das dargestellte Diagramm in Ebenen vorstellen:

Ebene 1: Einnahmen und Ausgaben

Auf Ebene 1 finden sich Einnahmen und Ausgaben, je nach eingestelltem Filter.

pmf analyse

 

Klickt man jetzt auf einen Bereich des Kreises, kommt man auf

Ebene 2: nächster Detailgrad

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Hier werden in meinem Fall alle Ausgaben aufgelistet, wobei jede Farbe einer Kategorie zugeordnet ist. Zu diesem Zeitpunkt sieht man auch dass ca. 1 Drittel der Ausgaben noch keiner Kategorie zugeordnet werden konnten. Etwas Handarbeit ist nötig, was mich aber auch nicht wundert bei manchen Überweisungstexten von manchen Geschäften.

Absolut großartig gelöst, dass man sich hier hierarchisch in die Tiefe vorarbeiten kann (natürlich kann man das auch über vorher definierte Filter schneller erreichen).

Aber so bekommt man schnell zB einen Überblick über seine Ausgaben im Wohnbereich

Ebene 3: Subkategorien

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Kategorien können Unterkategorien bzw. Subkategorien enthalten. In diesem Sinne wird ein Überbegriff noch einmal unterteilt. In meinem Fall geht viel Geld in Miete auf. ;)

Bei der Sparkasse habe ich auch eine Kreditkarte hinterlegt. Jetzt genieße ich schon das Feature die Kreditkartenumsätze aufgelistet einsehen zu können, bevor mir VISA die Monatsabrechnung schickt, aber so recht einen Überblick konnte man sich hier noch nicht verschaffen. Abhilfe schafft auch hier der Finanz Manager.

Barbehebung

Unter dem Punkt Barbehebung findet sich die sinnvolle Aufschlüsselung der Kreditkartenumsätze sowie auch der Barbehebungen an Bankomaten. Vielfach wurde schon betont, dass der Finanz Manager bessere Ergebnisse liefert wenn alles mit Karte gezahlt würde. Da ich mir aber sicher bin zu wissen wo ich wann wirklich Geld in die Hand nehme, ist diese Übersicht ebenso wertvoll wie alle anderen.

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Ich hoffe ich konnte noch einen weiteren kleinen Einblick in den Finanzmanager bieten. Jetzt bin ich gespannt ob sich vielleicht noch ein weiteres nützliches Feature versteckt.

 

liebe Grüsse

Finanzmanager – Meine Testergebnisse und Eindrücke

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Als ich gelesen habe, dass ein neues Feature im Netbanking verfügbar ist, musste ich dies gleich mittels TAN-SMS aktivieren und ausprobieren – es war der Finanzmanager.

Zu allererst war ich überrascht, was sich hinter dem Begriff „Finanzmanager“ versteckt: ein Feature, das sämtliche Umsätze, also Einnahmen und Ausgaben in Kategorien clustert. Das hierfür gewählte Layout ist sehr ansprechend und aussagekräftig. Auch Netbanking-Neulinge werden sich damit sehr schnell und leicht auskennen.

Die nachfolgenden Grafiken wurden von mir aus datenschutzrechtlichen Gründen unkenntlich gemacht. In der Originalansicht werden die einzelnen Kategorien in verschiedenen Farben dargestellt.

 

Die Übersicht und Kategorisierung

Bereits in der Finanzübersicht gibt es das erste Tortendiagramm, welches einen guten Überblick über die Ausgaben der letzten drei Monate liefert, wodurch man sehen kann für welchen Bereich man die größten Ausgaben hat.

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Bei mir wurde eine automatische Kategorisierung in 14 Kategorien gemacht, wobei eine zusätzliche Kategorie „nicht kategorisiert“ dabei war. Somit gab es folgende automatische Kategorien:

  • Wohnen & Energie
  • Essen & Trinken
  • Gesundheit & Drogerie
  • Bekleidung & Schuhe
  • Kommunikation & Medien
  • Freizeit & Hobby
  • KFZ
  • Öffis & Taxis
  • Barbehebungen
  • Online Shops
  • Sparen & Veranlagung
  • Steuern
  • Zahlungsverkehr & Gebühren
  • Sonstige Ausgaben
  • Nicht kategorisiert

Es war verwunderlich, dass dreiviertel meiner Ausgaben automatisch einer Kategorie zugeordnet wurden, und dies sogar noch richtig. Somit gab es nur noch ein Viertel der Einnahmen, die zu kategorisieren waren. Meiner Meinung nach sind mit den Kategorien sämtliche Bereiche meiner Geldgeschäfte abgedeckt.

 

Wenn man jetzt in die Einnahmen wechselt, so gibt es dort drei Kategorien:

  • Regelmäßiges Einkommen
  • Unregelmäßiges Einkommen
  • Nicht kategorisiert

Auch hier war wieder das gleiche Bild zu erkennen, dreiviertel meiner Einnahmen wurden richtig zugeordnet.

 

Diagramme

Die Tortendiagramme sind sehr gut dargestellt, mit der Mouse-Over-Funktion kann man je Tortenstück nähere Informationen erhalten. Standardmäßig werden die Tortendiagramme angezeigt, man kann jedoch auch auf ein Balkendiagramm umschalten, wodurch dann die Summen der Umsätze je Kategorie je Monat dargestellt wird. Die Darstellung als Balkendiagramm ist meines Erachtens nicht sehr übersichtlich, da vor allem kleinere Kategorien nicht mehr erkennbar sind.

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Analyse

In der Analysevariante „Liste“ werden unter dem Diagramm sämtliche Umsätze mit den Spalten Datum, Partner, Betrag, Kategorie und Aufteilen angezeigt. Mit einem Klick auf die jeweilige Spalte wird nach dieser sortiert.

In der Analysevariante „Kalender“ wird ein Monatskalender angezeigt, welcher die Umsätze je Tag anzeigt. Mit einem Klick auf den jeweiligen Tag werden in einem PopUp die einzelnen Umsätze des Tages angezeigt.

In der Analysevariante „Cloud“ werden die Partner die in den Umsätzen vorkommen nach der Umsatzgröße in Form einer Cloud dargestellt, d.h. die umsatzstärksten Partner werden größer dargestellt.

Sämtliche Analysen lassen sich auch als CSV-Datei exportieren, wodurch man die Daten in einer anderen Software weiterverwenden kann.

 

Filtermöglichkeiten

Es gibt für die Diagramme die Möglichkeit diverse Filter einzustellen, um so das gewünschte Diagramm zu erhalten. Man kann zum Beispiel den Zeitraum ändern, nur bestimmte Konten oder Umsätze anzeigen, und den ausgewählten Filter auch für später als Vorlage speichern.

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Vermögensübersicht

Die Vermögensübersicht bietet eine klassische Übersicht über Haben und Soll. Somit sieht mein sein Saldo und seine Schulden auf den einzelnen Konten sowohl in Textform als auch als Tortengrafik dargestellt. Hier werden sämtliche Konten wie Giro-, Spar-, Bausparkonto und Kreditkarte dargestellt.

 

Regeln verwalten

Über die Funktion „Regeln verwalten“ kann man Regeln einrichten, die bei den bisher nicht kategorisierten Umsätzen helfen sollen, die zukünftigen Umsätze automatisch und vor allem richtig zuzuordnen. Hier kann man Regeln nach verschiedenen Kriterien erstellen.

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Fazit

Es ist einerseits sehr überraschend und andererseits doch sehr erschreckend, wie transparent die täglichen Geldgeschäfte sind, wenn man diese online oder mittels Karte vollzieht.

Meiner Meinung nach bietet der Finanzmanager für jeden einen sehr guten Überblick über seine Geldgeschäfte, wobei es sicher Erweiterungsmöglichkeiten gibt, welche einem die Arbeit mit dem Finanzmanager noch erleichtern. Dennoch empfinde ich den Finanzmanager als sehr userfreundlich und daher leicht bedienbar.

Vor allem die automatische Zuordnung von Umsätzen in Kategorien funktioniert sehr gut. Sollte diese einmal nicht wie gewünscht funktionieren, so kann man sich ja mit selbst erstellten Regeln helfen. Auch Umsätze wie beispielsweise Barzahlungen können über die Funktion „Aufteilen“ in mehrere Umsätze aufgeteilt und somit der richtigen Kategorie zugeordnet werden.

Alles in allem empfinde ich den Finanzmanager als gutes neues Feature im Netbanking, das sicher keiner wird missen wollen.

 

Viel Spaß mit dem Finanzmanager wünscht euch

Michael

Haushaltsbuch Leichtgemacht – der PMF

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Endlich ist der Login da für den Persönlichen Finanz Manager oder kurz PMF genannt.

Einrichtung / Setup

Die Einrichtung gestaltet sich dabei sehr einfach: Ins Netbanking wie gewohnt einloggen, anschließend findet sich rechts oben im Hauptmenü ein neuer Punkt “Finanz Manager”. Ein erster Klick darauf leitet einen zur Erstkonfiguration, welche im Wesentlichen aus der Auswahl der zu analysierenden Konten besteht.

pmf setup

Nach Bestätigung mit TAC-SMS und kurzer Analysezeit geht es dann auch schon los und man bekommt einen kleinen Überblick darüber, was einem das Haushaltsbuch in mühsamer Handarbeit schon länger bestätigt hat.

Der PMF

1. Analyse

pmf analyse

Ein Kuchen- oder wahlweise Balkendiagramm gibt über die aktuelle Einnahmen-/Ausgabensituation Auskunft. Darunter befindet sich die detaillierte Aufschlüsselung der Umsätze. Sehr schön, dass schon viele meiner Transaktionen automatisch den richtigen Kategorien zugewiesen werden. Bei den wenigen, wo sich ein Fragezeichensymbol befindet, kann man schnell eine geeignete Regel definieren und so das Ergebnis feintunen.

Sehr schön: die Diagramme können über Filter auf einzelne Komponenten der Analyse eingeschränkt werden. Unter anderem auf diverse Einnahmen- Ausgabekriterien, Partner, Beträge, Zeitraum sowie Konten. Dabei können die Filtereinstellungen gespeichert und später wieder geladen werden. Sehr nützlich, wenn man sich öfter einen Überblick über gewisse Themen verschaffen möchte wie zB Ausgaben für Wohnung/Haus den Einnahmen gegenüberstellen usw..

pmf analyse filter

Nett, aber für mich persönlich wenig zu gebrauchen, ist neben der Listenansicht der Umsätze unter dem Diagramm noch eine Darstellung der Transaktionen in einem Kalender sowie eine Tagcloud, welche die Umsätze nach Partnern listet und den “besten/aktivsten” Partner am größten darstellt.

2. Vermögensübersicht

In der Vermögensübersicht bekommt man ebenfalls einen grafischen Donut präsentiert, der einem die Kontostände der Konten auflistet und auch eventuelle Schulden anzeigt (zum Glück werden hier bei mir “Keine Daten gefunden”).

Mehr gibt’s hier derweil nicht zu berichten. Schön wäre vielleicht eine Alerting-Funktion, welche jemanden benachrichtigt, falls ein gewisses Limit unterschritten ist und dergleichen.

pmf vermoegensuebersicht

3. Regeln Verwalten

Regeln, die man selbst zur Kategorisierung erstellt hat, werden hier angezeigt und können verwaltet werden. Kurz gesagt ist diese Liste klein, denn der PMF erkennt sehr gut, welche Umsätze zu welchen Kategorien gehören.

Fazit:

Nette Ergänzung zum Portfolio und für alle praktisch, die selbst kein Haushaltsbuch führen wollen. Natürlich steigt die Qualität der Analyse, je öfter man mit Karte zahlt. Wer nur Bargeld behebt, wird hieraus keinen großen Nutzen ziehen können und doch wieder zum manuellen Eintragen der Daten in ein Haushaltsbuch gezwungen werden.

Die Filteroptionen sind nett, könnten aber noch erweitert werden. Neben reinen Ausgabe/Einnahmendiagrammen würde ich mich auch über eine Darstellung freuen, in welcher mehrere Kategorien farbig im Diagramm dargestellt werden.

Witzig nebenbei: Wählt man nur eine Kategorie zur Ansicht aus, vor allem wenn es sich um Einnahmen handelt, so wird als Erste Farbe “rot” gewählt. Hatte mich anfangs leicht erschrocken als ich nur meine regelmäßigen Einnahmen darstellen wollte und plötzlich ein roter Donut erschien. Vielleicht könnte man hier die psychologische Komponente noch berücksichtigen und Einnahmen auch mit entsprechend positiven Farben besetzen.

 

Der Finanzmanager – ein persönlicher Eindruck

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Vorab beste Grüße an alle Lesenden!

Ich muss zugeben, ich habe den Finanzmanager sofort aktiviert als die Benachrichtigung nach dem Login kam, ohne genau zu hinterfragen, wie wo warum er was kategorisiert. Das Ergebnis war erstaunlich gut: immerhin konnten knapp 70% meiner Umsätze kategorisiert werden – und wider Erwarten habe ich beim Überfliegen keine Fehler entdeckt.

Folgende Kategorien wurden dabei automatisch erstellt:

kategorien netbanking

ÖBB Tickets, UPC-Gebühren, Fitnesscenter etc wurde alles korrekt verwertet.

Das Ganze wird dann in ein Digramm (wahlweise Torte oder Balken) verpackt und dargestellt – hier einen Screenshot einzufügen wäre wohl zu viel des Guten ;)

Standardmäßig ist das Diagramm in Einnahmen und Ausgaben unterteilt, wenn man einen der beiden Bereiche anklickt, kann man zusätzlich zu den Kategorien noch weitere Optionen filten:

filter diagramm

 

Unterhalb des Diagramms gibt es noch drei weitere Anzeigemöglichkeiten der Umsätze:

“Liste”

Die gewohnte Ansicht des netbankings, alle Umsätze chronologisch sortiert, mit dem Zusatz der Kategorien inklusive der Subkategorien.

“Kalender”

Im gewohnten Monatsformat diverser Email-Kalender werden die Umsätze dargestellt.

“Cloud”

Es werden die Überweisungsquellen/ziele nach Relevanz dargestellt – soll bedeuten: der Partner, zu dem am meisten Geld überwiesen wird/der am meisten überweist (wobei es möglich ist, dass auch die Anzahl der Überweisungen eine Rolle spielt), ist am größten geschrieben etc.

Fazit:

Funktioniert von Haus aus sehr gut und kann mit ein wenig Feintuning (zB dem Erstellen von Regeln für die automatische Kategorisierung von Umsätzen) zu einer sehr angenehmen Alternative zum klassischen Haushaltsbuch werden – selbst für Barzahler, denn einzelne Umsätze können unterteilt und kategorisiert werden.

Aber meiner Meinung nach richtet sich das Feature hauptsächlich an Leute, die viel und oft mit der Bankomatkarte zahlen und lieber digital den Überblick behalten als ein klassisch analoges Haushaltsbuch zu führen.

In der Hoffnung, keine wichtigen Features vergessen zu haben (mal abgesehen von denen, die ich wahrscheinlich selbst noch nicht entdeckt habe), bedanke ich mich und wünsche viel Erfolg beim Kategorisieren und Analysieren.

Beste Grüße,
Christoph